Notfall-Informationen und Verhaltenstipps
Im Notfall zählt jede Minute. Hier finden Sie wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten bei Gefahrenlagen sowie Links zu offiziellen Informationsquellen.
Aktuelle Wetterwarnungen werden abgerufen...
🚨 Akute Notfälle – Sofort handeln
🚨 Notruf
112 – Feuerwehr & Rettungsdienst
110 – Polizei
🏥 Medizinische Hilfe
116 117 – Ärztlicher Bereitschaftsdienst
(bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden)
🔧 Störungsdienste
Avacon (Strom & Gas):
0800 0282266
Telekom-Störung:
0800 330 1000
📋 Was fragt die Leitstelle?
Bereiten Sie sich auf diese Fragen vor – so geht es schneller:
- Wo ist es passiert? (Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk)
- Was ist passiert? (Brand, Unfall, medizinischer Notfall...)
- Wie viele Verletzte/Betroffene gibt es?
- Welche Verletzungen oder Gefahren liegen vor?
- Warten auf Rückfragen – nicht einfach auflegen!
Die Nummer 112 funktioniert in allen EU-Ländern kostenlos – auch vom Handy ohne Guthaben oder PIN.
Bei einem Brand ist schnelles und besonnenes Handeln lebenswichtig:
- Alarmieren: Notruf 112 wählen
- Retten: Menschen aus dem Gefahrenbereich bringen
- Löschen: Nur wenn möglich und ohne Selbstgefährdung
Wichtige Verhaltensregeln:
- Türen zu brennenden Räumen schließen, aber nicht abschließen
- Bei Rauch: Kriechen Sie am Boden – dort ist die Luft am besten
- Aufzüge niemals benutzen!
- Warten Sie draußen auf die Feuerwehr und weisen Sie den Rettungsweg
Erste Hilfe kann Leben retten. Die wichtigsten Schritte:
- Eigenschutz beachten – Unfallstelle sichern
- Notruf 112 wählen und Situation schildern
- Erste Hilfe leisten nach Ihren Fähigkeiten
- Betreuung bis der Rettungsdienst eintrifft
Wiederbelebung (Herzdruckmassage):
- Prüfen: Ist die Person ansprechbar und atmet normal?
- Rufen: Notruf 112, um Hilfe bitten
- Drücken: 30x fest und schnell auf die Brustmitte, dann 2x beatmen
Tipp: Frischen Sie regelmäßig Ihr Erste-Hilfe-Wissen auf!
⚠️ Gefahrenlagen – Aktuelle Ereignisse
Jeden ersten Samstag im Monat um 12:00 Uhr testen wir die Sirenen in Dettum und Umgebung. Das ist kein Grund zur Sorge – nur die regelmäßige Funktionsprüfung.
Bei einem echten Alarm hören Sie folgende Signale:
- Feueralarm: 1 Minute gleichmäßiger Dauerton → Feuerwehr wird alarmiert
- Warnung der Bevölkerung: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton → Radio/TV einschalten, Anweisungen befolgen
- Entwarnung: 1 Minute gleichmäßiger Dauerton → Gefahr vorüber
Bei Bevölkerungswarnung: Fenster und Türen schließen, Radio oder Fernsehen einschalten und auf amtliche Durchsagen warten!
Sturm, Hagel, Starkregen, Gewitter oder starker Schneefall können schnell gefährlich werden. Schützen Sie sich:
- Sichern Sie lose Gegenstände im Garten oder auf dem Balkon.
- Bleiben Sie möglichst in Gebäuden oder suchen Sie Schutz.
- Meiden Sie Wälder, Parks und freie Flächen während Unwettern.
- Betreten Sie keine überfluteten Keller oder Straßen.
- Beachten Sie die Blitzschutzregeln im Freien.
- Bei starkem Schneefall: Räumen Sie den Eingangsbereich und die Zuwegung zum Haus. Achten Sie darauf, dass die Hausnummer sichtbar ist und bleibt – so können sich Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei im Notfall orientieren.
Aktuelle Unwetterwarnungen für Norddeutschland
Inhalte werden direkt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) geladen. Siehe Datenschutzerklärung.
Starke Regenfälle oder Schneeschmelze können Hochwasser auslösen. Was Sie beachten sollten:
- Schützen Sie frühzeitig Keller und tief liegende Räume.
- Bringen Sie Wertgegenstände und wichtige Dokumente in Sicherheit.
- Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen – Lebensgefahr!
- Folgen Sie den Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte.
💡 Vorsorge & Information
Ein plötzlicher Stromausfall kann jederzeit auftreten. Bereiten Sie sich vor:
- Taschenlampen und batteriebetriebenes Radio bereithalten
- Ausreichend Batterien und Powerbanks vorrätig haben
- Wasservorrat für mindestens 3 Tage (2 Liter pro Person/Tag)
- Haltbare Lebensmittel und einen Campingkocher
- Bargeld zu Hause aufbewahren
Bei längerem Stromausfall: Kühlschrank und Gefriertruhe geschlossen halten, warme Kleidung anziehen, sich bei Nachbarn informieren.
Wo müssen Rauchmelder installiert sein?
In Niedersachsen gilt die Rauchmelderpflicht für alle Wohnungen. Rauchmelder müssen installiert sein in:
- Allen Schlafzimmern
- Allen Kinderzimmern
- Allen Fluren, die als Rettungsweg dienen
In mehrstöckigen Wohnungen sollten auch Treppenhäuser ausgestattet werden.
Jährliche Funktionsprüfung
Eine Dokumentationspflicht gibt es zwar nicht – im Schadensfall kann es aber sehr hilfreich sein, nachweisen zu können, dass die Rauchmelder regelmäßig geprüft wurden.
So prüfen Sie Ihre Rauchmelder:
- Testknopf drücken: Der Rauchmelder muss einen lauten Signalton abgeben.
- Batterien prüfen: Bei nachlassendem Signalton oder regelmäßigem Piepsen: Batterie wechseln! Bei Geräten mit fest verbauter Batterie nach 10 Jahren das gesamte Gerät austauschen.
- Sauberkeit prüfen: Staub und Spinnweben von den Lüftungsöffnungen entfernen.
- Datum notieren: Eine einfache Checkliste (z. B. auf der Innenseite des Sicherungskastens) hilft beim Nachweis der regelmäßigen Prüfung.
Alle kennen den Alarm – und wissen, was zu tun ist
Lösen Sie den Testalarm bewusst aus, wenn alle Familienmitglieder anwesend sind – besonders Kinder. So lernen alle, wie der Alarm klingt. Besprechen Sie gleichzeitig:
- Fluchtwege: Welche Wege führen nach draußen? Gibt es Alternativen?
- Treffpunkt: Wo treffen wir uns, wenn wir uns verlieren? (z. B. am Briefkasten, bei den Nachbarn)
- Notruf: Auch Kinder sollten wissen, wie man die 112 anruft.
- Fenster als Notausgang: Bei Erdgeschosswohnungen kann ein Fenster als Fluchtweg dienen – vorher prüfen!
Diese Indizes helfen einzuschätzen, wie hoch die aktuelle Gefahr für Vegetationsbrände ist. Bei hohen Werten gilt besondere Vorsicht – etwa beim Grillen, bei Gartenarbeiten mit Funkenflug oder beim Rauchen im Freien.
Der Deutsche Wetterdienst stellt den Waldbrandgefahrenindex nur von März bis Oktober zur Verfügung.
Auch ohne bezifferte Risikostufe gilt: Bitte seien Sie achtsam im Wald! Entsorgen Sie keine Zigarettenstummel in der Natur, nehmen Sie Ihren Müll wieder mit und machen Sie kein offenes Feuer. Wer den Wald genießt, sollte ihn so hinterlassen, wie er ihn vorgefunden hat – oder besser.
Der Deutsche Wetterdienst stellt den Graslandfeuerindex nur von März bis Oktober zur Verfügung.
Trockenes Gras kann auch im Winter brandgefährlich sein – besonders bei starkem Frost und Wind. Bitte werfen Sie keine Zigaretten achtlos weg und verzichten Sie auf Lagerfeuer in der freien Natur.
🌱 Dürremonitor – Pflanzenverfügbares Wasser
Daten vom UFZ-Dürremonitor (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung). Relevant für die Einschätzung der Vegetationsbrandgefahr. Siehe Datenschutzerklärung.
Warn-Apps für Ihr Smartphone
Eine App reicht aus – alle greifen auf dieselben offiziellen Warnsysteme zu. NINA ist die Empfehlung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und wird auch vom Landkreis Wolfenbüttel für lokale Warnungen genutzt.
Behörden und Warnportale
Vorsorge und Selbstschutz
Die Informationen auf dieser Seite wurden nach bestem Wissen recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden. Im Notfall wählen Sie immer den Notruf 112 und befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte.